Wir gratulieren Paulina und Lars ganz herzlich

zur bestandenen Prüfung zum Trainer C klassisch-barocke Reiterei!

Schon kurz nachdem Paulina und Lars im Februar und März dieses Jahres unser Trainer-Team verstärkten, fiel die Entscheidung, die beiden bereits in diesem Jahr zum Trainer C Lehrgang anzumelden und somit schnell einen soliden Grundstein für ihre Trainer-Tätigkeit zu legen.

Neben der Einarbeitung in unseren Arbeitsalltag begann deshalb direkt die intensive Vorbereitung auf den Lehrgang. Viel Zeit blieb allerdings nicht: Innerhalb von nur etwa vier Monaten mussten die beiden ihre, von uns zur Verfügung gestellten, Pferde kennenlernen und zu einem Team zusammenwachsen.

Mit viel Fleiß, Disziplin und unzähligen Trainingsstunden arbeiteten Paulina, Lars und die Pferde kontinuierlich auf dieses Ziel hin. Dabei ging es nicht nur um die reiterlichen Fähigkeiten, sondern auch um theoretisches Wissen, Unterrichtsgestaltung und den verantwortungsvollen Umgang mit Pferd und Reiter.

Herzlichen Glückwunsch, Lars & Paulina - 1

Am 22. Juni war es so weit!

Am 22. Juni war es dann so weit. Die Pferde wurden verladen und gemeinsam ging es Richtung Nussbaumhof, wo der Lehrgang stattfand. Dort angekommen wurden alle Teilnehmenden herzlich vom Team der Reitschule für klassisch barocke Reiterei empfangen. Auch die Pferde fühlten sich in ihren hellen Gastboxen mit Blick auf die Weiden und den Reitplatz von Beginn an sichtlich wohl.

Bereits an den beiden Folgetagen stand die Sichtung auf dem Programm. Die Richter rund um Richard Hinrichs und Klaus-Jürgen Scheele verschafften sich dabei einen ersten Eindruck vom Leistungsstand aller Teilnehmer:innen und überprüften, ob die Voraussetzungen für die Tätigkeit als Trainer:in erfüllt waren. Mit großer Erleichterung bestanden alle die Sichtungsprüfung und konnten hochmotiviert in den Trainerlehrgang starten.

Der Lehrgang begann mit einer Hitzewelle von bis zu 42°C

Der Lehrgang begann jedoch unter außergewöhnlichen Bedingungen: Eine starke Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 42 °C machte kurzfristige Anpassungen des Tagesablaufs notwendig. Statt wie ursprünglich geplant um 9 Uhr zu beginnen, startete der Unterricht bereits um 6 Uhr in der Früh, um die kühleren Stunden des Tages optimal zu nutzen und das Tierwohl nicht zu gefährden. Während der Mittagshitze suchte man dann einen möglichst schattigen Platz am Ventilator oder am nahegelegenen See und nutzte die Zeit für die Vorbereitung auf die Theorieprüfungen. Erst in den späten Abendstunden fanden dann noch weitere praktische Einheiten statt.

In der praktischen Arbeit wurde neben dem Dressurreiten und der Arbeit an der Hand das Unterrichten und das Kommentieren geübt, sowie das Reiten im Gelände-Parcours mit Überwinden kleiner fester Hindernisse. Ein besonderes Highlight war die Unterrichtseinheit am langen Zügel, bei der die Teilnehmenden mit den zauberhaften und hervorragend ausgebildeten Ponys von Anne Wölert ihre Fähigkeiten erweitern konnten. Für viel Begeisterung sorgte außerdem ein kurzer Einblick in die Freiarbeit.

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Am Prüfungstag war die Anspannung bei allen deutlich zu spüren

Ebenso umfangreich war der theoretische Teil des Lehrgangs. Auf dem Stundenplan stand unter anderem die Organisation des Reitsports, Veterinärkunde, sportwissenschaftliche Grundlagen, Didaktik sowie die Geschichte der Reiterei. Das erarbeitete Wissen wurde anschließend in einer dreieinhalbstündigen schriftlichen Prüfung, zwei mündlichen Prüfungen sowie einem Referat überprüft.

Am Prüfungstag war die Anspannung bei allen deutlich zu spüren. Schon früh am Morgen wurden die Pferde eingeflochten und sorgfältig für ihren großen Auftritt vorbereitet. Anschließend schlüpften alle Teilnehmenden in ihre traditionellen barocken Kostüme mit Frack und Dreispitz, bevor die Prüfungen mit einer gemeinsamen Begrüßung vor den Richtern begannen.

Die Prüfung startete mit 5 Minuten Arbeit an der Hand, die der Partner parallel kommentierte. Dann wurde aufgesessen und das Reiten geprüft, bei dem man vom Partner unterrichtet wurde. So konnte gleichzeitig die Arbeit an der Hand und das Kommentieren, sowie das Reiten und Unterrichten geprüft werden. Im Anschluss stellten jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer das Pferd des Partners als Fremdpferd vor – eine Aufgabe, die besonderes Feingefühl und reiterliches Können erforderte. Auch im Gelände wurde nach demselben Prinzip geprüft: Einer ritt den Parcours, während der Partner den Unterricht übernahm.

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Alle Teilnehmenden hatten die Prüfung mit hervorragenden Leistungen bestanden

Den Abschluss bildete ein Referat zu einem zufällig gezogenen Thema, bevor schließlich das lange Warten auf die Ergebnisse begann.

Als die Richter ihre Beratungen abgeschlossen hatten, folgte die große Erleichterung: Alle Teilnehmenden hatten die Prüfung mit hervorragenden Leistungen bestanden. Die Freude war nicht nur bei den frisch gebackenen Trainerinnen und Trainern groß, sondern auch bei den Richtern und Lehrgangsleitern. Bei der anschließenden Verleihung der Trainer-Schilder wurde dieser Erfolg gebührend gefeiert.

Wir sind stolz auf Paulina und Lars, die die Herausforderungen der vergangenen Monate mit großem Engagement, Fleiß und Durchhaltevermögen gemeistert haben. Dass sie ihre Trainer-C-Prüfung mit einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen haben, ist der verdiente Lohn für ihren Einsatz.

Wir freuen uns sehr, nun zwei kompetente Trainer C für klassisch-barocke Reiterei in unserem Team zu haben, die ihr Wissen mit viel Feingefühl an unsere Reitschüler und Reitschülerinnen weitergeben!

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